Rheingold, woher kommt der Name Rheingold?
Alle die, die im Schulunterricht aufgepasst haben wissen woher. Aus der Nibelungensage bzw. von Richard Wagner.
Wagner nannte eines seiner Werke DAS RHEINGOLD mit dem er den Schatz der Nibelungen umschrieb.
Dieser Nibelungenschatz wurde der Sage nach von Hagen von Tronje im Rhein versenkt.
25 Jahre Rheingold Houverath,
das ist eine lange Zeit - wenn man davor steht
- doch rückblickend ist
die Zeit wie im Fluge vergangen.
Lassen sie uns doch mal zurückblicken.
Die Geburtsstunde des 1. Rheingold Houverath
liegt im Jahre 1947 -
Im gleichen Jahr stirbt übrigens der Gangsterboss Al Capone.
Bereits 2 Jahre nach Kriegsende finden sich
hier genügend Männer um einen
Fußballverein ins Leben zu rufen.
Die Mannschaft spielt in der 2. Kreisklasse - kann deshalb auch nicht
absteigen!!!
Im Jahre 1948 wird bereits ein Kameradschaftsabend veranstaltet,
Im Jahre 1952 war dann leider Schluss mit Fußball
-
Zu wenig Spieler und zu wenig Geld zwangen zur Aufgabe.
25 Jahre herrschte Ruhe um den Rheingold.
Dann - 1977 geschahen 3 geschichtsträchtige Ereignisse:
1. Borussia Mönchengladbach wird
erneut Deutscher Meister
2. Elvis stirbt
und für Houverath das Wichtigste:
3. der Rheingold Houverath wird wiederbelebt!
Durch die Initiative einiger Herren - z.B.
Werner Matzulla, Werner Kox,
sowie Hännes und Sepp Albrecht-
wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen.
Sepp sei hier erstmals besonders erwähnt, da er 4 gute Sachen dem Verein zur
Verfügung stellen konnte.
Sepp hatte zwei Schwiegersöhne, Jakob und Wilfried, und einen Sohn, Hännes,
die Fußballer waren.
Als viertes verfügte er über ein Schichtenbuch von Sophia Jacoba.
Diese Schichtzettel sind die ersten Schriftdokumente des neuen Rheingold
Houverath - hierauf notierte Sepp die Mitglieder und die fälligen Beiträge.
Die Originale befinden sich heute im Privatbesitz - stehen uns jedoch in
Kopie zu Verfügung.
Ab 1977 wird in Houverath wieder Fußball
gespielt, jedoch leider nur bis
1978.
Obwohl 1978 Reinhold Messner ohne Sauerstoff
den Mount Everest besteigt ging
dem Rheingold erneut die
Luft aus.
Aber dieser Verein ist fast wie eine Katze -
er hat mindestens 3
Leben!!!!!!!!!!!!!!!!
Der nächste Stichtag ist die Houverather
Kirmes 1982. Während dieser Kirmes
aktivierten Sepp, Hännes,
Jakob, Wilfried und Werner die Fußballer des Dorfes.
Es kam wie es kommen musste, was tun
Deutsche am Liebsten? - sie versammeln
sich!
Die erste Versammlung wurde am 28.1.1983 in
der Gaststätte Wilms, besser
bekannt als Wiss, durchgeführt. Der provisorische Vorstand setzte sich danach
wie
folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Werner Kox
2. Vorsitzender: Gordon Nevin
Geschäftsführer: Jakob Böckem unterstützt von Frank Schoppmann
Schriftführer: Wilfried Schmitz
Kassierer: Fred Keutmann
Betreuer: Klaus Fuchs
Trainer: Gordon Nevin
Spielführer: Wilfried Schmitz und Werner Kox
Jugendbeisitzer: Frank Schoppmann
Erstes Training war am Samstag 19.2.1983 um 16.00 Uhr
Am 4.3.1983 folgte die Generalversammlung
mit Vorstandswahl.
1. Vorsitzender wurde Heinz Frauenrath,
Dieter Venedey wurde Jugendbeisitzer,
der sonstige Vorstand wurde wiedergewählt
1983 erschien das 1. Berichtsbuch des Rheingold Houverath,
geführt von Wilfried Schmitz.
Auch zum Entstehen der neuen Houverather
Mehrzweckhalle
hat der Rheingold nicht
unerheblich beigetragen.
Viele Mitglieder haben am Bau mitgearbeitet - z.B. Maurerarbeiten, Wasser
und Heizung.
In den folgenden Jahren wurde erfolgreich Fußball
gespielt, sogar - wie es
bei guten Vereinen halt so ist - international!!!!!!!!!!!!!!!!!
Man spielte, bedingt durch den englischen Trainer, sogar gegen die
Mannschaften der Royal Airforce Wildenrath.
Aber auch das reichte den Spielern nicht.
Private Kontakte von Wilfried Schmitz zu
seinem Studienkollegen Josef
führten ab 1987 zu einer
Freundschaft mit dem Fußballclub aus Lenne im Sauerland. Ab 1987 fanden
regelmäßige Besuche und
und Spiele statt.
Aber warum nur ins Sauerland fahren, hat der
Sepp doch beste Beziehungen zu
Lengfeld im Odenwald.
Da die Mädels und Jungs vom Rheingold gerne reisen und wie Eingangs erwähnt,
auch besonders gerne feiern, geht die nächste Tour am 23.7.1988 natürlich
nach Lengfeld. Und wie immer ist die DRITTE HALBZEIT DIE BESTE UND DER NÄCHSTE
TAG DER SCHWERSTE.
Der 24.2.1989 ist ein trauriger Tag in der
Geschichte des Rheingold.
An diesem Tag verstirbt völlig unerwartet unser Sepp.
In Erinnerung an Sepp nennt der Rheingold
sein Sommerfest seit 1991 SEPP
ALBRECHT GEDÄCHTNIS TURNIER.
Hierfür wurde der "Sepp Albrecht Gedächtnis
Pokal" vom Vereinswirt Alois
Wilms gestiftet. Die Spieler des Rheingold gewinnen ihn natürlich am liebsten
selbst.
Neben dem Spielbetrieb inklusive
verschiedener Turniere gehen die Männer
natürlich regelmäßig auf Reisen.
Erwähnenswert sei hier die erste große
Reise:
am Freitag, dem 21.6.1991 reiste man, mit eigenem Busfahrer, nach Arolsen.
Im neu eröffneten Schloßhotel
wurde gefeiert nach Houverather Art: Nachmittags stürmte man den Hotelpool
und war innerhalb kurzer Zeit unter sich, abends in der Disco übernahm der
Rheingold - zum Leidwesen der Hotelführung - das Kommando.
Manfred Schöpgens - besser bekannt als Oppa
- versorgte die Mannen gegen
Mitternacht mit Köstlichkeiten
vom Buffet aus dem Nachbargebäude. Als die Gastgeber den ungebeten Gast
entdeckten wurde er unsanft aus dem Raum befördert. Besser gesagt: man setzte
ihn vor die Tür.
Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch:
Frank Schoppmann zapfte weiter
Bier, Männlein mixte Wodka und Whiskey und Fred legte die richtigen Platten
auf.
Nach 3 tollen Tagen kehrte man zufrieden
nach Hause zurück, es ist leider
nicht bekannt wie lange das Hotelpersonal benötigte um sich von diesem Schock
zu erholen.
Von den weiteren Fahrten - unter anderem war
man im Westerwaldtreff - ist
noch der Tagesausflug nach Linz und Altenahr zu erwähnen. Obwohl die Uhrzeit
der Rückfahrt allen bekannt war, blieben 2 Mann zurück.
Gordon Nevin und David Palmer verpaßten den Bus und erreichten Erkelenz erst
am Sonntagmittag mit dem Zug.
Die Fahrten, die gemeinsamen Feste und ganz besonders das gemeinsame
Fußballspiel prägen den Verein.
Hier besteht ein Fußballverein den man ganz
sicher nicht als
Thekenmannschaft bezeichnen - und somit abqualifizieren - kann, sondern eine
Gemeinschaft
die man als Verein und Mannschaft bezeichnen muss!!!!
Denn der Name Rheingold verpflichtet schließlich,
glänzend und begehrt -
glänzend im Fußballspiel und begehrt als Gegner und Gast.
In den vergangenen 25 Jahren hat der
Rheingold viele Höhen und Tiefen
durchlebt, wobei mit Sicherheit das Positive überwiegt.
Ich wünsche dem Rheingold Houverath, dass
er nicht wie sein Namensgeber in
den Tiefen des Rheins versinkt, sondern noch viele Turniere veranstaltet,
viele Feste feiert, viele Reisen unternimmt und vor allen Dingen noch viele
Spiele gewinnt.
Ich danke allen die dazu beitragen und beigetragen haben und wünsche Ihnen
weitere 25 Jahre erfolgreicher Vereinsführung.
Dann werden wir uns zum 50-jährigen wiedersehen und es wird natürlich wieder
gefeiert.